Ausbildung zum zertifizierten Mediator

Mit der Ausbildung zum zertifizierten Mediator von Train My Brain erhalten Sie das notwendige Handwerkszeug, um zukünftig Konflikte professionell und nachhaltig zu lösen. Unser besonderes Konzept setzt hierbei auf eine Betrachtung der Medianten als Personen. Hierzu werden psychologische Themen speziell in die Ausbildung übernommen.

Wieso eine Ausbildung zum Mediator?

“Konflikte sind allgegenwärtig, sei es in Familien, unter Freunden oder im beruflichen Kontext.
Mit anderen Worten stehen sich hierbei mindestens zwei Parteien gegenüber, welche keine adäquate Lösung finden. Konflikte entwickeln und scheinbar unvereinbar erscheinende Perspektiven treffen aufeinander.
Die Aufgabe des Mediators ist es hierbei in einem strukturierten, offenen und allparteilichen Verfahren die Interessen hinter den Themen zu finden. Lösungen können somit im Sinne eines Konsenses erarbeitet werden.
Im Rahmen der Ausbildung lernen Sie den strukturellen Rahmen von Mediationen, vom Erstkontakt mit den Medianten, bis zur abschließenden Vereinbarung . Folglich erhalten sie das Handwerkzeug, um einen universellen Lösungsweg für Konflikte jeglicher Art zu finden.
Um eine umfangreiche und praxisnahe Ausbildung zu garantieren, werden vom Beginn an Übungen integriert, sodass Sie bereits während der Veranstaltungen mit alltäglich Situationen als Mediator konfrontiert werden.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

“Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator richtet sich an alle Personen, die sich beruflich weiterqualifizieren wollen und eine Herausforderung in einem modernen und anspruchsvollen Bereich suchen.
Sollten Sie viel mit Menschen arbeiten und Interesse daran haben, zukünftig die Mediation als Methode zu nutzen, Konflikte nachhaltig zu lösen, bieten wir Ihnen mit dieser Ausbildung das notwendige Wissen und die entsprechenden Techniken.”

Pascal Schröer

“Häufig wird uns die Frage gestellt, ob die Mediation nicht ‘ausschließlich das Terrain von Juristen’ ist?
Juristen und namentlich Rechtsanwälte in besonderer Weise sind zwar befähigt, die Rechtslage zu einer Streitigkeit zu bewerten, bei der Mediation handelt es sich aber um ein interessenorientiertes Verfahren, welches die Interessen der Teilnehmer klar im Mittelpunkt hat.
Im Rahmen unserer Mediationsausbildung erhalten Sie alle notwendigen rechtlichen, psychologischen und wirtschaftlichen Kenntnisse, die für die Durchführung eines Mediationsverfahrens erforderlich sind.

Friedrich Wilhelm v. Krauss

Was macht ihr anders?

“Unsere Besonderheit? Der Mediant!
Bei uns lernen Sie nicht nur das Verfahren der Mediation. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass Sie auch den Menschen dahinter sehen.
Aus diesem Grund sind Ihre Trainer nicht nur selber zertifizierte Mediatoren, sondern kommen darüber hinaus aus dem psychotherapeutischen Bereich.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

“Darüber hinaus ist uns Übung und Praxis besonders wichtig. Bereits während der Ausbildung werden die Inhalte mit praktischen Übungen gefestigt. Neben den Präsenzveranstaltungen erhalten unsere Teilnehmer darüber hinaus Zugang zu unserem E-Learning-Portal. Hier können Sie weitere Informationen über die Inhalte Ausbildung erhalten, jedoch auch Fälle aus der Praxis gemeinsam bearbeiten und diskutieren.”

Pascal Schröer

Wann und wo finden die Ausbildungen statt?

“Bereits Anfang 2020 starten wir mit insgesamt fünf Volkshochschulen die Ausbildung zum zertifizierten Mediator.
Eine genaue Liste finden Sie unterhalb dieses Beitrags. “

Pascal Schröer

Erfurt

ER1/20 – Wochenendkurs:

  • Freitag, 11. September 2020
    Samstag, 12. September 2020
    Sonntag, 13. September 2020
  • Freitag, 25. September 2020
    Samstag, 26. September 2020
    Sonntag, 27, September 2020
  • Freitag, 09. Oktober 2020
    Samstag, 10. Oktober 2020
    Sonntag, 11. Oktober 2020
  • Freitag, 13. November 2020
    Samstag, 14. November 2020
    Sonntag, 15. November 2020
  • Freitag, 25. November 2020
    Samstag, 26. November 2020
    Sonntag, 27. November 2020
  • Freitag, 11. Dezember 2020
    Samstag, 12. Dezember 2020
    Sonntag, 13. Dezember 2020
Gelsenkirchen

GE1/20 – Wochenendkurs: :

  • Samstag, 29. Februar 2020
    Sonntag, 30. Februar 2020
  • Samstag, 21. März 2020
    Sonntag, 22. März 2020
  • Samstag, 25. April 2020
    Sonntag, 26. April 2020
  • Samstag, 9. Mai 2020
    Sonntag, 10. Mai 2020
  • Samstag, 20. Juni 2020
    Sonntag, 21. Juni 2020
  • Samstag, 12. September 2020
    Sonntag, 13. September 2020
  • Samstag, 14. November 2020
    Sonntag, 15. November 2020
  • Samstag, 28. November 2020
    Sonntag, 29. November 2020
  • Samstag, 12. Dezember 2020
    Sonntag, 13. Dezember 2020
Dorsten

DOR1/20 – Kompakt-Kurs:

  • Montag, 3. Februar 2020
    Dienstag, 4. Februar 2020
    Mittwoch, 5. Februar 2020
    Donnerstag, 6. Februar 2020
    Freitag, 7. Februar 2020
  • Montag, 2. März 2020
    Dienstag, 3. März 2020
    Mittwoch, 4. März 2020
    Donnerstag, 5. März 2020
    Freitag, 6. März 2020
  • Montag, 20. April 2020
    Dienstag, 21. April 2020
    Mittwoch, 22. April 2020
    Donnerstag, 23. April 2020
    Freitag, 24. April 2020
Wieso finden die meisten Kurse bei Volkshochschulen statt?

“Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung zum Mediator jedem zugänglich gemacht werden sollte. Mit den kooperierenden Volkshochschulen haben wir einen Partner gefunden, welcher diese Meinung teilt und uns bei der Durchführung der Ausbildung unterstützt.”

Wie viel kostet die Ausbildung zum “zertifizierten Mediator”?

“Durch die enge Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen sind wir in der Lage, die Ausbildung für 2.100€ anzubieten.
In diesen Kosten sind neben dem Präsenzunterricht und den Lernunterlagen auch der Zugang zum E-Learning-Portal, sowie die Unterstützung beim Zertifizierungsprozess (Anfertigung eines Fallberichts mit anschließender Supervision) enthalten.”

Pascal Schröer

Welche Themen werden behandelt?

“Die Inhalte der Ausbildung richten sich an die Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung – ZMediatAusbV) und wurden durch Inhalte der Psychologie ergänzt:”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

Grundlagen der Mediation
  • Harvard Konzept
  • Prinzipien und Grundsätze der Mediation
  • Abgrenzung der Mediation zu anderen Konfliktbeilegungs-Verfahren
  • Rolle des Mediators
  • Überblick: Kommunikations- und Arbeitstechniken des Mediators
  • Das Recht in der Mediation
  • Ablauf einer Mediation vom Erstkontakt bis zur Abschlussvereinbarung (an einem Praxisfall)
Methoden und Techniken der Mediation
  • Gestaltung der Vorlaufphase
  • Vertiefung der Phasen „Einführung und Kontakt“ sowie „Themensammlung“
  • Die Arbeit mit Hypothesen
  • Die Kunst des Fragens in der Mediation
  • Kommunikations- und Interventionstechniken bezogen auf die Phasen der Mediation
  • Die Methodik von Selbstbehauptung und Wechselseitigkeit als Basis des Verstehensprozesses in den Phasen der Mediation
  • Vorbereitung und Durchführung der Phasen der Mediation an einem Fall aus der Praxis
Umgang mit Konflikten
  • Vertiefung der Phase „Interessen“
  • Konflikttheoretische Grundlagen
  • Umgang mit Konfliktdynamiken der Parteien in der Mediation
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Verhandlungsführung des Mediators bei Konflikten
  • Umgang mit Emotionen in der Mediation
  • Die Methodik der „Systematischen Vorbereitung“ einer Mediationsphase
  • Settings in der Mediation – Einzelgespräche und Co-Arbeit
Recht und Gerechtigkeit in der Mediation
  • Vertiefung der Phase „Lösungen“
  • Bewertungstechniken von Lösungen
  • Maßstäbe für Fairness und Gerechtigkeit
  • Grundlagen zum Recht in der Mediation
  • Die Rolle des Rechts in der Mediation
  • Die Rolle von Rechtsanwälten und anderen Fachleuten
  • Rechtsberatung und Mediation
  • Das Mediationsgesetz
  • Durchspielen einer Gesamtmediation mit einem Fall aus der Praxis
Der Abschluss – Vereinbarungen treffen
  • Vertiefung der Phasen „Verhandeln“ und „Vereinbaren“
  • Grundlagen und Methoden der Verhandlungsführung
  • Die Form des „Optionalen Angebotsverhandelns
  • Die Formel SMART
  • Formen von Vereinbarungen
  • Rechtliche Durchsetzbarkeit von Vereinbarungen
  • Abschluss der Mediation – Abschlussrituale
  • Dokumentation und Protokollführung
  • Schritte in die Praxis der Mediation
  • Einführung in die mediationsanaloge Supervision

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Wieso psychologische Zusatzinhalte und welche sind das?

“Wir haben die Erfahrung als Mediator gemacht, dass wir, wenn wir mehr Informationen vom Gegenüber sammeln können, der Weg zu einem gemeinsamen Konsens schneller und einfacher geht. Sobald ich weiß, was dem Medianten wichtig ist, welche Bedürfnisse er hat und wie sich seine Persönlichkeit für Andere zeigt, kann ich mich entsprechend verhalten und meine Methoden und Fragen anpassen.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

“In den Zusatzinhalten erfahren Sie mehr über die Themen:
– Persönlichkeit
– Interessen und Bedürfnisse
– Verhalten /-smuster
– Konfliktkompetenz
Diese Themen behandeln wir bereits innerhalb unserer Präsenzveranstaltung. Im E-Learning-Portal haben Sie darüber hinaus Zugang zu weiteren interessanten und hilfreichen Inhalten.

Pascal Schröer

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Teilnahme?

“Für die Ausbildung ist es unserer Meinung nach wichtig, dass Sie eine Offenheit und ein waches Interesse für neuartige Fragestellungen und Methoden mitbringen.
Unserer Erfahrung nach hat sich hier vor allem die Fähigkeit, sich in unbekannte Sachverhalte einzuarbeiten, in der praktischen Arbeit als Mediatoren immer wieder bewährt.”

Pascal Schröer

“Die Tätigkeit als Mediator ist eine fachlich sehr offene, weshalb sie für beinahe alle Berufe geeignet ist. Fachliche Vorkenntnisse sind folglich nicht notwendig, da Sie alle notwendigen Theorien, Methoden und Verfahren bei uns lernen.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

“Neben den über 120 Stunden Präsenzunterricht, mit einem hohen Praxisanteil, erhalten Sie Zugang zu unserem E-Learning-Portal, in welchem Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zum Austausch vorfinden.
Um eine Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz zu erhalten müssen Sie neben der Teilnahme an dem Präsenzunterricht einen Fallbericht verfassen, welche im Anschluss, im Rahmen einer Supervision besprochen wird. Bei der Erstellung des Fallberichtes sind wir Ihnen gerne behilflich.
Die Einzelsupervision im Anschluss an die Ausbildung ist bei uns selbstverständlich im Preis enthalten.”

Pascal Schröer

“Beispielssituationen und – fälle aus der Praxis der Dozenten sind uns in der Ausbildung besonders wichtig. Diese werden von uns didaktisch aufgearbeitet und für die einzelnen Übungssituationen vorbereitet.
Durch ein Kleingruppenprinzip von maximal 12 Personen kann eine individuelle Ausbildung zum Mediator gewährleistet werden, v.a. durch die damit verbundenen intensiven praktischen Übungen und Workshops.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

Welche Anwendungsgebiete gibt es als Mediator?

“Als zertifizierter Mediator haben Sie die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Ihr Wissen und Können in Konfliktsituationen zu nutzen. Sei es im privaten Bereich, im Rahmen einer Selbstständigkeit oder ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit.
Generell gilt: Wo Menschen aufeinander treffen, da entstehen Konflikte!
Klassisch gibt es in der Mediation unter anderem die folgenden Anwendungsbereiche:
Interkulturelle Mediation, Mediation bei Non-Profit-Organisationen, Partnerschafts- und Familien-Mediation, Erbschaftsmediation, Arbeitsplatz-, Betriebs- und Organisationsmediation, Nachbarschaftsmediation, Team-Mediation.”

Friedrich Wilhelm v. Krauss

“Ich persönlich nutze die Mediation nicht nur als selbstständiger Mediator, wenn Kunden eine Anfrage für eine Mediation stellen, sondern darüber hinaus im Rahmen von psychotherapeutischen Sitzungen. Hier begegne ich häufig Patienten und deren Angehörige, die einen offenen oder verdeckten Konflikt haben. Diesen innerhalb kürzester Zeit lösen bedeutet für häufig eine Zunahme der Therapiemotivation.”

Pascal Schröer

Sie haben Interesse an unseren Ausbildung?
Gerne schicken wir Ihnen weitere Informationen zu!